Oh, Gott! Da hat mich letzte Woche extra Axel Stehle, der Pressesprecher des bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück, angerufen, um mir zu verbieten, ein gefälschtes Interview von Radio Transparency mit Alois Glück zu veröffentlichen, und nun das.
Jetzt muss ich mit großem Entsetzen feststellen, dass das gefälschte Interview, wo es um Gabriele Pauli, Edmund Stoiber, Mobbing und Arschkriecherei geht, im Blog vom Mobbing-Gegner veröffentlicht wurde.
Man stelle sich mal vor, die Leute würden die Satire nicht erkennen oder nicht von Katzenbildern unterscheiden können und wirklich glauben, wie Alois Glück es befürchtet, er hätte über Edmund Stoiber so Sachen gesagt wie:
Er lässt sich in den Arsch kriechen und da er im Gegensatz zu früher keinen FJS mehr hat, reflektiert er wieder nach unten. Seine Arschkriecher dürfen auf ihren Posten machen, was sie wollen. Die Bewertung erfolgt danach, wie schnell und intensiv einer aus dem Busch springt, wenn Stoiber angegriffen wird.
Dann könnten die Leute Alois Glück ja womöglich nicht für den halten, der es ist, sondern denken, sie hätten einen anständigen Politiker vor sich. Das wäre ja nicht zum aushalten. Hoffentlich liest das keiner:
http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/129-Fiktives-Interwiew-mit-Alois-GluecK.html
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Ich empfehle jedem das Märchen vom “Das Dreckstein-Komplott”
http://www.michaelwinkler.de/Pranger/170107.html
Ich habe es mir nur gedacht!
Diese kleine Nachricht haben wir eben bei yahoo.de gefunden:
Inmitten der turbulenten Krisensitzungen über die Zukunft Edmund Stoibers ist dem Bayerischen Rundfunk eine peinliche Panne passiert: Versehentlich wurde in der Nacht ein politischer Nachruf auf den Ministerpräsidenten gesendet. Der Beitrag ging im Laufe einer Sondersendung zu den Beratungen in Wildbad Kreuth über den Äther - zur Überbrückung der Wartezeit bis zum Auftritt Stoibers. BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb sprach von einer “höchst bedauerlichen Panne, die nicht zu entschuldigen ist.” Die CSU reagierte gelassen auf den voreiligen Bericht.
Der BR hatte den sechsminütigen Beitrag wie in solchen Situationen üblich für den Fall vorbereitet, dass Stoiber tatsächlich zurücktreten sollte. “In der Hektik der Livesendung” sei dieser dann gesendet worden, erklärte Gottlieb. In dem Porträt hieß es etwa im Zusammenhang mit der Spitzelaffäre um die Fürther Landrätin Gabriele Pauli: “Am Ende stolperte Stoiber über einen seiner Mitarbeiter.” Gegen Ende des Beitrags, der Stoibers Aufstieg und Fall dokumentierte, hieß es dann, Stoiber sei von seinem Amt zurückgetreten.
Noch in der Nacht gingen nach Angaben einer BR-Sprecherin Anrufe von Zuschauern ein, die den Bericht gesehen hatten. Die CSU reagierte gelassen auf die Panne. “Fehler passieren”, sagte ein Parteisprecher. Stoiber hatte sich bei den Krisengesprächen mit seinem Vorschlag durchgesetzt, die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2008 durch den Parteitag der CSU klären zu lassen. Zuvor war über einen Rücktritt des Regierungschefs spekuliert worden.
fjh
Eine ausführliche Darstellung der in “Leistungen” von Edmund Stoiber präsentiert www.filzgeschichten.de. Die Seite stammt übrigens von der bayrischen SPD.
Liebe Leute,
noch werden Wetten angenommen, wer nächster CSU-Vorsitzender wird und ob Edmund Stoiber wirklich bis zum 30. September als bayerischer Ministerpräsident und CSU-Chef durchhalten wird.
Huber ist zwar wohl Stoibers Wunsch-Kandidat, nicht aber der der CSU-Mehrheit.
Vielleicht sollte man auch mal die Seite www.filzgeschichten.de der bayerischen SPD anschauen, wo ein lückenloses Sünden-Register aller CSU-Granden zu finden ist. Das ist höchst interessant. Leider fehlt da nur der Alt-Meister der politischen “Sauberkeit”, der - Gott hab ihn selig! - beleibte einstige Ministerpräsident und fast ewige Kanzler-Kandidat Franz-Josef Strauß!
Aber Affären findet man da reichlich vom Deutschen Orden über Erntehelfer bis hin zu hinterlistigen Gerüchten über politische Gegner/Feinde!
Und was hat Stammel-Ede zum Fraktionsvorsitzenden der CSU im Bayerischen Landtag gesagt? Der Altphilologe F.-J. Strauß hat es ihm aus dem Jenseits zugeraunt: “Brutus Hermann, auch Du, mein Sohn?”
Am besten erhält Stoiber nun den “Deutschen Orden” oder so was ähnliches, bevor e in den wohlverdienten Ruhestand geht.
Interessant ist allerdings die Frage, in welchem Verhältnis Günter Beckstein und Gabriele Pauli zueinander stehen. Fürth und Nürnberg liegen ja nicht so weit auseinander!
Weiterhin viel Vergnügen beim Showdown in Bayern wünscht
fjh
Die Frau Pauli hat allen so richtig schön eingeheizt, wunderbar!
Endlich passiert mal was aufregendes in diesem Dunkelgrau-Deutschland.
Ich wähl sie glatt zur nächsten Kanzlerin - Yippie!