Katze

Mein ParteibuchCopyleft

Tagebuch meines Parteieintritts

[Subjektiv, persönlich, parteiisch]

Schlagzeilen-Ansicht

29. Juli 2005

jo@chim Achim Hecht vom Antibuerokratieteam: Liberal, FDP Mitglied und garantiert nicht gehirnfrei

von @ 18:47. abgelegt unter Humor, Katzenbilder

KatzenbildVor einigen Tagen hatte ich hier in Mein Parteibuch ab und zu mal einen Liberalen mit Pseudonym jo@chim zu Gast, JuLi oder bei der FDP schon den Windeln entstiegen, wer weiß das schon so genau. Dieser Liberale pöbelte und schimpfte hier wie ein Rohrspatz, zitierte Goebbels unter einem Pseudonym Joseph ohne zu sagen, dass es ein Goebbels Text war und nannte mich zum Beispiel einen Nationalsozialdemokraten. So weit so schlecht.

Auf der Seite vom Antidemokratieteam Antibürokratieteam titelte der Webmaster Achim Hecht unter dem Pseudonym jo@chim Beiträge über mich und Mein Parteibuch mit Sozialdemokratisch und gehirnbefreit oder Durchgeknallt, und weil ihm Mein Parteibuch als politische Satire so gut gefiel, nahm er Mein Parteibuch auch gleich in seine Blogroll auf, wo mein Parteibuch bis heute drinsteht und erzählte auch bei den zwei von der Kanzel, was für ein schlimmer Sozialdemokrat ich, Marcel Bartels, doch bin mit Mein Parteibuch.

Nun wäre die ganze Sache auch nicht so recht komisch, und erst recht tät’s für ein Katzenbild nicht reichen, wenn, ja wenn (weiterlesen…)

Die Süddeutsche über Angela Merkel und die Außenpolitik

von @ 15:40. abgelegt unter Presseschau

BuschzäpfchenNachdem nun die stinkenden Fische abgearbeitet sind, die auf meinem Schreibtisch lagen, komme ich nun endlich mal wieder dazu, mich etwas in der munteren Blogosphäre um mich herum umzusehen. Kajo Wasserhövel, den ich natürlich auch schnell in die Blogroll von Mein Parteibuch aufgenommen habe, weist heute auf einen Artikel in der SZ hin, der die Außenpolitik von Angela Merkel besonders auch in Bezug auf den Irak und den Besuch von Wolfgang Schäuble in Washington näher beleuchtet. Insbesondere ihr vehementes Befürworten des Drohens mit Krieg, an das sie heute nicht mehr so genau erinnert werden will, kritisiert der SZ Artikel von Nico Fried zurecht. Mir kommt bei Dosenpfandministerin Angela Merkel und ihrer Beziehung zu US Präsident George Bush allerdings unvermeidlich immer wieder das Wort Praktikantentum als Assoziation in den Sinn.

Sieht so eine Rechnung der Fa. Branchenklick GmbH aus?

von @ 14:08. abgelegt unter Tagebuch

Rechnung Branchenklick GmbH?Bei mir ist ein Stück Papier eingegangen, dass, dem ersten Anschein nach, wohl eine anonymisierte Kopie einer Rechnung der Fa. Branchenklick GmbH sein könnte. Diese Rechnung scheint zu einem Auftrag zu gehören, der mit einer Unterschrift auf einem Formular der Fa. Branchenklick GmbH mit einem Geschäftsführer Michael Ludwig Bauer ähnlich dem, das ich erhalten habe, zustande gekommen sein könnte, solle möge sein. Von einer Zahl 1141,44 mit einem Euro-Zeichen dahinter steht da was. Angemerkt sei, dass ich meine Quellen schütze, deshalb ein paar Münzen auf dem Stück Papier liegen, angemerkt sei noch, dass in dem Papier eine Zahlungsfrist gesetzt, von einer Woche ab Briefdatum.

Also, wenn ich so ein Stück Papier erhalten täte, und da jemand meinen würde, er hätte einen Vertrag mit mir über eine ziemlich unsinnige Leistung, wo ich der Meinuung wär, da hätte sich einer meine Unterschrift erschlichen, dann ich ihm etwa so eine Geschichte der modernen Prosa erzählen täte:

Hiermit fechte ich den Vertrag wegen Täuschung an. Hilfsweise, falls die Rechtsprechung einen Vertrag später einmal als gegeben sehen sollte, kündige ich hiermit den Vertrag fristlos hilfsweise fristgerecht zum nächstmöglichen Termin. Ich will keine Geschäftsbeziehung mit Ihnen haben und ich habe keinen Vertrag mit Ihnen.

Ich mag keine langen Geschichten. Sicher, falls der ein oder andere Leser hier eine bessere Geschichte wüßte, da wär sicher das ein oder andere Märchen im Kommentar, anonym abgegeben, sicher für den einen oder anderen interssant, falls es jemand gibt, auf der Welt, der auch so ein Stück Papier bekommen haben könnte.

Und falls ich mich denn betrogen fühlte, so wie ich mich betrogen fühlte, und mich nicht Bange machen ließe, so wie ich mich nicht habe Bange machen lassen, da hätte ich noch die Seite 23 eines modernen GedichtbandesDas blaue Buch der Sympathie” zwischengeschrieben der schlichte Subtitel Strafanzeige gegen Branchenklick GmbH, anzubieten, ein Stück prosa, über das sich in abgewandelter Form, bei der örtlichen Polizei sicher noch vorzüglicher fabulieren läßt, wenn schon ein Stück Papier vorhanden ist, wo Rechnung draufsteht. Das hier abgelichtete Stückchen Papier findet seinen Weg gewiß zur örtlichen Staatsanwaltschaft, die solche Werke der schlichten Dichtkunst sicher auch gern liest.

Unten ist noch die Commerzbank Unterföhring erwähnt, schön mit BLZ und so und auch eine Steuernummer, die mit 9143 beginnt, steht wohl drauf, auf dem Stück Papier. Auch ist da von einem Geschäftsführer Michael Ludwig Bauer die Rede, dessen Name doch hier im Parteibuch auch schon Erwähnung gefunden hat.

Natürlich freue ich mich weiterhin auf allen Wegen über solche und andere Werke der menschlichen Dichtkunst, die mir auf beliebigem Wege mit Absender oder anonym zugesandt. Den Juristen unter den Lesern und auch allen anderen sei gesagt, es versteht sich von selbst, dass es hier nur um die reine Dichtkunst geht und sich es nicht um Zig Millionen Euro schwere Wirtschaftskriminalität dreht.

Landowsky vor Gericht, Diepgen jedoch nicht

von @ 10:16. abgelegt unter Mein Berlin

CDU JVA MoabitHeute beginnt, wie der Spiegel berichtet, in Moabit der zentrale Prozeß um den wohl teuersten Managementfehler einer Bank in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zumindest in der Hinsicht am teuersten, als dass das Land Berlin da schon mit 1,75 Mrd Euro (1750000000 Euro) einspringen mußte. und eine Bürgschaft in sogar 10-stelliger Höhe mußte das Land Berlin noch leisten, damit die Bank aufgrund der “Management-Fehler” nicht geschlossen wurde und dadurch viele Arbeitsplätze im Land Berlin verloren gingen. Neben Klaus-Rüdiger Landowsky sind noch eine Reihe weiterer Personen aus dem Whoiswho der Bankenszene vom Berlin der 90er Jahre angeklagt. Dass die Manager dabei Finanzmittel versiebt haben, die für die Finanzierung von Tausenden von Lehrerstellen auf Lebenszeit gereicht hätten, habe ich meinem Parteibuch bereits vorgerechnet.

Zur Verwicklung von Klaus-Rüdiger Landowsky in den Bankenskandal schreibt die Wikipedia: “Bei seiner Verwicklungen im Berliner Bankenskandal 1997 ging es um die Aufstockung der Aubis-Kredite im Jahr 1997 um 222 Millionen Mark. Insgesamt hatte die Berlin Hyp der Aubis-Gruppe 351 Millionen Euro geliehen, mit denen ab 1995 rund 16.000 ostdeutsche Plattenbauten saniert werden sollten.”

Bemerkenswert an dem Berliner Bankenskandal finde ich, dass die Aubis-Leute auch das Parteibuch der CDU hatten. Überhaupt stellt sich die Frage, welche Rolle das CDU-Parteibuch spielte. Aber dafür sind ja Journalisten und Blogger da, um die Rolle der Parteimitgliedschaft in einem Skandal näher zu beleuchten. Und ich bin mir ganz sicher, der Prozeß um den Bankenskandal wird ein Top-Thema im Berliner Wahlkampf.

Zur Verbindung von Landowsky zu seinem dicken CDU - Kumpel Eberhard Diepgen (weiterlesen…)

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