Wenn gewöhnliche Verbrecher in einem billigen Mafiafilm einen abtrünnigen Komplizen oder gefährlichen Zeugen zum Schweigen bringen wollen, dann wird der Verräter gewöhnlich aus einem Hinterhalt heraus ermordet. Die öffentlichkeitswirksame Hinrichtung von Saddam Hussein hat damit nur auf den ersten Blick nichts gemein.
Wer von den USA oder im Auftrag der USA gefoltert wird, soll, wenn es nach dem Willen der amerikanischen Regierung geht, per Dekret dazu verpflichtet werden, dazu zu schweigen. Um die Schweigepflicht zum Staatsgeheimnis der Folter durchzusetzen, sollen Kontakte von gefolterten Gefangenen insbesondere auch zu ihren Anwälten strikt unterbunden werden.
So allmählich kommen die Verbrechen der USA im Irak ans Tageslicht. Durch das Bekanntwerden des Massakers amerikanischer Soldaten in Haditha und die Erklärung der US-Armee, sie hätte sich nichts vorzuwerfen, wird nun hoffentlich auch einem größeren Kreis an Menschen bekannt, dass Morde durch US-Soldaten im Irak an der Tagesordnung sind. Ich habe die Hofnung, dass sich das Massaker von Haditha (Fotos hier) genauso tief ins Gedächtnis der Öffentlichkeit einbrennen wird wie das Massaker von My Lai. (weiterlesen…)
Was ich schon 2003 gesagt habe, scheint nun beweisbar zu werden. Die USA haben den Irak nicht angegriffen, weil sie befürchteten, er hätte Massenvernichtungswaffen, sondern George W. Bush hat sich den Angriff nur getraut, weil er ganz genau wußte, dass der Irak keine Massenvernichtungswaffen hatte.
Wie CIA der ehemalige CIA-Chef von Europa, Tyler Drumheller, heute im Interview mit dem Fernsehsender CBS erläutert, wußte die CIA ganz genau, dass der Irak keine Massenvernichtungswaffen hatte und hat dies auch versucht, der US-Regierung mitzuteilen. Die US-Regierung war jedoch gar nicht daran interessiert zu erfahren, ob der Irak Massenvernichtungswaffen hatte, weil sie längst genau wußte, dass der Irak keine Massenvernichtungswaffen hatte. (weiterlesen…)
Preisverdächtig: Ein unbekannter Autor schrieb auf Tagesschau.de im Artikel zu Jack Abramoff, der gerade 5 Jahre und 10 Monate bekommen hat :
Die Bestechungsaffäre kommt den Republikanern von US-Präsident George W. Bush ungelegen, pflegte doch der Lobbyist enge Kontakte zu republikanischen Politikern.
Einem Bericht von tagesschau.de zufolge, der sich auf eine Pressemitteilung und einen Bericht von Amnesty International beruft, halten die Truppen der Koalition der Willigen derzeit 14.000 Gefangene im Irak ohne Anklage fest.
Folter und Willkür sind dabei nach wie vor an der Tagesordnung. Auch die neuerlich bekannt gewordenen Bilder aus Abu Ghraib haben nichts daran geändert, dass die Folter von Gefangenen durch Schläge und Elektroschocks nach wie vor üblich sind. Ab und zu stirbt dabei auch ein Gefangener.
Scheibchenweise kommt nun ans Licht, wie wir uns die Arbeit der beiden lustigen Spione des BND in Bagdad vorzustellen haben. (weiterlesen…)
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Jan | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| 29 | 30 | 31 | ||||
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei


[powered by WordPress.]
26 queries. 0.498 seconds.
Built dynamically. Top