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Tagebuch meines Parteieintritts

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31. August 2006

Sigmar Gabriel und Mein Parteibuch im Kölner Stadt-Anzeiger

von @ 14:32. abgelegt unter Humor, Presseschau, Pressefreiheit, Recht und Unrecht, Deutschland, Politik, SPD, Zensur, Sigmar Gabriel, Kurt Beck, Meinungsfreiheit, pop ./. www

Wie ich gerade erfahren habe, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger heute über die gelungene Abmahnung von Sigmar Gabriel gegen Mein Parteibuch.

Nachdem die Geschichte bereits am Wochenende durch den Heise-Ticker gelaufen ist, hat Sigmar Gabriel es mit seinem Besuch in der kleinen PR-Agentur am Rande der Stadt nun auch zu zusätzlicher Medienpräsenz in den Printmedien geschafft. Ganz nebenbei habe ich so erfahren, dass Sigmar Gabriel sich bei seiner juristischen PR-Aktion möglicherweise Kurt Beck zum Vorbild genommen, denn der hat das Satire-Magazin Titanic mit einem einseitigen Vergnügen, äh einer einstweiligen Verfügung, belegt, weil ihm der Titel der Juli-Ausgabe nicht gefallen hat.

PS: Narzisstisch wie ich bin, hätte ich natürlich schon gern gewußt, was in dem Artikel des KStA drinsteht. Falls mir jemand den Text zuschickt, wäre ich ihm dankbar.

8 Kommentare zum Beitrag “Sigmar Gabriel und Mein Parteibuch im Kölner Stadt-Anzeiger”

  1. Kai sprach

    Die Angelegenheiten Kurt Beck gegen die Titanic und Sigmar Gabriel gegen Marcel Bartels können problemlos im Kölner Stadt-Anzeiger erwähnt werden. Denn selbst wenn diese Politiker satirisch auf die Schippe genommen werden, tut das den Verlagseigentümern und Werbekunden nicht weh.

    Sehr viel interessanter wäre es, wenn die Tagespresse darüber berichten würde, dass Oppenheim Rügemer zensieren lässt. Also den Blick für wesentliche Zensurmaßnahmen bitte nicht verlieren! Beck/Titanic und Gabriel/Bartels sind Nebenschauplätze. Ein wesentlicher Zensurschauplatz ist jedoch Oppenheim/Rügemer.

  2. the bollog sprach

    Lieber Genosse Bartels,

    Bild und Text von uns Kurtie findest du
    hier.

  3. Marcel Bartels sprach

    Nun ist der Artikel des KStA mit Titel Gabriels Feldzug in die Blogosphäre online.

  4. baseface sprach

    “Ein Stefan Raab des Internets”

    Das hast Du wirklich verdient, Chapeau!

  5. Wo will er bloß hin? « Never mind the Bollogs sprach

    […] Noch ein paar Grad weniger dann dreht Bollog die Heizung auf und läutet den Winter ein. Auch in Blogistan weht der kühle Wind durch die Gassen und scheinbar hat sich wieder jemand den nackten Arsch an einer Eisfläche angefroren. Nun hat er seine Anwälte zu Hilfe gerufen und die haben ihn auch flux aus dem glatten Element gekratzt. Rotbackig und angefröstelt traf er dann auf dem Weg nach Hause jemanden, dessen Urinstrahl im letzten Winter in Blogistan an den Klowänden gefror und dessen glanzende Frostbeule immer noch schmerzt. Mann, ist das kalt hier! sagte er zu ihm. Dabei hättest du es bei den Nutten so schön warm haben können, entgegnete ihm der Andere. Und die Moral von der Geschicht´. Nicht nur über Päpste lacht man. Nicht? […]

  6. Mein Parteibuch » Noch mehr Fanpost von der Kanzlei Buse Heberer Fromm sprach

    […] Was die kleine PR-Agentur am Rande unserer Stadt macht, das macht sie gründlich. Die Kanzlei Buse Heberer Fromm ist nicht weniger gründlich. Immerhin hat es die Kanzlei Buse Heberer Fromm mit ihrer Abmahnung von Mein Parteibuch bereits geschafft, ihren Mandanten Sigmar Gabriel in zahlreichen gut besuchten und gern gelesenen Weblogs, im Heise-Ticker und im Kölner Stadt-Anzeiger zu plazieren. […]

  7. Cologne sprach

    Bitte schön:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1156330333698.shtml

  8. Mein Parteibuch » Antwort auf das alberne Fax der Kanzlei Buse Heberer Fromm sprach

    […] Auch eine zweite Frage beschäftigt mich seit dem Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers über den Feldzug von Sigmar Gabriel gegen die Blogosphäre. Dort heißt es wörtlich: Denn der heutige Bundesumweltminister wolle sich „das Ganze nicht einfach so gefallen lassen“, so ein Ministeriumssprecher. […]

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