Über einen Beitrag im R-Archiv von Ewald T. Riethmüller habe ich heute davon erfahren, dass mit Laid Saidi ein Zellennachbar von Khaled El Masri aufgetaucht ist, der nun Reportern für einen Bericht in der New York Times ausführlich von seiner Folterhaft berichtet hat.
Craig S. Smith und die in Frankfurt am Main geborene Souad Mekhennet berichten in dem Artikel über die Entführung und Folter von Laid Saidi, einem Algerier, der in Tansania verhaftet, an die USA übergeben und dann ähnlich wie Khaled El Masri nach Afganistan verbracht und dort gefoltert wurde. Laid Saidi, der nach eigenen Angaben 16 Monate inhaftiert war, ohne dass ihm jemals ein Grund dafür genannt worden wäre, bestätigt in wesentlichen Punkten die Aussagen von Khaled El Masri und fügt weitere Details über die Folter durch die USA, zu der neben Schlägen beispielsweise Morddrohungen, Dauerstehen und fünf-tägiger Nahrungsentzug gehörten.
Insgesamt verdichtet sich damit der Verdacht, dass Verbrechen wie Entführung, Freiheitsberaubung und Folter zum ganz normalen Arbeitsalltag der CIA gehört. Ich finde es entsetzlich, dass das für die Täter weder in den USA noch in unserer Farce von Rechtsstaat irgendwelche strafrechtliche Folgen hat.
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Na ja es ist auch lustig, einerseits lobt bush seit jahren den pakistanischen präsident mussharraf und gibt fotomeetings, http://archives.cnn.com/2002/US/02/13/bush.musharraf/
gleichzeitig ist es wohl mehr als eindeutig, dass sich osama in pakistan aufhält und sich die pakistanischen behörden in den letzten 5 Jahren nicht eine einzige(!) Suchaktion druchgeführt haben. Musharraf ist wohl deshalb ein guter Freund weil er seit Jahren verhindert das Osama gefunden wird. Klar, denn dann könnte ja rauskommen das an der 9/11 Story was faul ist.
Gleichzeitig musste ich gestern lesen neulich lesen über den geplanten Anschlag auf den New Yorker Holland-Tunnel lesen:
“Nach Angaben der Zeitung zielten die Terroristen darauf ab, mit dem Anschlag das Finanzviertel um die Wall Street im Süden von Manhattan zu überfluten. Dies wäre aber selbst bei einem Einsturz des Tunnels unwahrscheinlich gewesen, da Manhattan über dem Wasserspiegel liegt.
Für eine Zerstörung des Tunnels wäre vermutlich eine enorme Menge Sprengstoff nötig, da die Röhren aus robustem Stahlbeton gebaut sind. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurde der Tunnel im vergangenen Jahr von knapp 34 Millionen Fahrzeugen genutzt.”
Tja es ist nicht unwahrscheinlich sonden schlichtweg unmöglich Manhattan zu fluten in dem man den tunnel sprengt. Überhaupt ist die Sprenung des Tunnels selbst wenn man LKW-weise Sprengstoff reinfährt nicht möglich.
Dumm ist auch, dass der Hauptverdächtige Assem Hammoud (der sich angeblich Emir von Andalusien nentnt?) bereits seit April im Libanon auf Anweisung der US-Behörden einsitzt. Es ist wohl mehr als unwahrscheilich, das Assem in einem libanesischen Gefängnis zeit findet in Internet Chatraums anschläge zu planen. Internet ist im Libanon noch nicht sehr weit verbreitet, und in Gefängnissen sowieso nicht.
Wahrscheinlicher ist doch, dass der “Emir” von libanesischen Wärtern so lange gekitzelt wurde bis er jedes Papier unterschrieben hat das man im vorlegt.
[…] Laid Saidi ist ein wichtiger Zeuge im spektakulären Entführungsfall Khaled El Masri. Er war Zellennachbar von Khaled El Masri im von der CIA betriebenen Foltergefängnis Salt Pit in Afganistan. Gern würde die Staatsanwaltschaft München ihn als Zeugen hören. Laid Saidi hat sich auch bereit erklärt, auszusagen, möchte jedoch seinen Rechtsbeistand aus der Heimat bei sich wissen. Folgt man einem Bericht vom Montag im R-Archiv, verweigert das auswärtige Amt dem Rechtsbeistand von Laid Saidi jedoch scheinbar grundlos die Einreise. […]