Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass eine geldgierige Sekte, die so etwas wie den Unfug von Xenu oder Xemu als tiefste religiöse Weißheiten verkauft, tatsächlich bei irgendjemand Erfolg hat. Dass das anders ist, zeigen nicht zuletzt die jüngsten Verfassungsschutzberichte vom Bund und aus Bayern. Und natürlich ist das ein Problem, dass Scientology bestimmte Berufsgruppen wie Juristen, Politiker oder Journalisten besonders gerne mit ihrer faschistoiden Ideologie zumüllt und nahezu jeden, der das auch öffentlich so ausspricht, mit Klagen, Druck und anderem Psychoterror überhäuft. Und wer sich dann einmal auf die Sekte einläßt, der ist damit dann später, falls er es zum Politiker gebracht hat, damit auch noch erpreßbar. Besonders tabuisiert wird die Frage einer möglichen Unterwanderung der heutigen Politik durch Scientology. Dabei ist ein Unterwanderungsversuch der Politik aus meiner Sicht naheliegend, wenn Norbert Blüm vor einer Unterwanderung der Wirtschaft warnt. Und damit keine Zweifel aufkommen: Die SPD halte ich für besonders resistent gegenüber Unterwanderungsversuchen aller Art.
Übrigens frage ich mich gerade, ob der angedachte Stalking-Paragraf 241b Nachstellung auch gegen Nachstellungen von Organisationen hilfreich sein könnte. Spannend zu lesen, welche Vorstellungen Scientology zu Informationsfreiheit hat. Welche Datenschutzregelungen helfen eigentlich Stalkern?
Bei Age of Reason habe ich heute einen Link zu Liquid Generation gefunden, die ein lustiges, aber natürlich englischsprachiges Flash zu Vorzeige-Scientologe Tom Cruise und die Ideologie von Scientology online haben. Der Kampf gegen Scientology soll ja schließlich auch Spaß machen dürfen.
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[…] Sicher mag man mir vorwerfen, ich sei paranoid oder man oder frau kann, wie jüngst Kerstin Janson vom Spiegel anmerken, meine Einträge würden immer merkwürdiger. Und sicher ist das auch zu einem guten Teil richtig. Vielleicht ist es im Internet eben so, dass die Menschen da beleidigen, verleumden, Rufmord betreiben, mit Nackfotos in die Enge treiben wollen oder einfach nur unbedacht blöde Sachen über politisch andersdenkende in Foren posten. Schließlich sind sich die meisten Internetnutzer zu bequem dafür, ähnlich konsequent wie Scientology öfter mal alle Rechtszüge wahrzunehmen. Und wenn, dann schreiben sie stets Abmahnungen mit gerade mal je 5000 Euro Streitwert. […]
[…] Plagiate ohne Angabe der Quelle sind zwar auch bei studierten westlichen Politikerinnen der CDU ein akzeptiertes Stilmittel, wie uns Kompetenzkandidatin für Familie Ursula von der Leyen vorführt. Die Tochter des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Albrecht hatte in ihrem Weblog einfach Sachen aus anderen Weblogs abgeschrieben, keinen Hinweis oder Link auf die Quelle gesetzt und die Inhalte als ihre eigenen ausgegeben. Ihre Anhänger mit auswendig gelernten Vorträgen in die weite Welt zu schicken, ist übrigens auch ein Stilmittel, dass gut zur geistigen Grundhaltung der Anhänger der Scientology Sekte paßt. Nicht, dass ich der Angela Merkel unterstellen möchte, dass sie Scientology Anhängerin sei, aber das Stilmittel des auswendig gelernten Plagiats assoziiere ich sofort mit den Hohlköpfen von der Scientology Sekte. […]
[…] Gestern kam bei der ARD die Sendung Maischberger: Sekten – Glücksrezept oder Gehirnwäsche?, bei der unter anderem Pfarrer Thomas Gandow, Weltanschauungsbeauftragter der evangelischen Kirche Berliun-Brandenburg, und Wilfrid Handl, Scientology-Aussteiger und Autor des Buches: Scientology - Wahn und Wirklichkeit, zu Gast waren. Daneben waren noch Stephan Wolf, Aussteiger der Zeugen Jehovas, Deborah Layton, Überledende des Massenselbstmordes der Jim Jones Sekte und Prof. Dr. Gerhard Besier, Leiter des Hannah-Arendt-Institutes an der TU-Dresden zu Gast. […]
“Die SPD halte ich für besonders resistent gegenüber Unterwanderungsversuchen aller Art”
Kann ich dafuer ‘ne Begruendung haben?
Die SPD hat Tausende von Ortsvereinen und über eine halbe Million Mitglieder, die zum Teil schon ein halbes Jahrhundert oder länger dabei sind. Das macht es sehr schwierig, die SPD insgesamt zu unterwandern. Letztlich wird, wer auch immer den Kurs der SPD ändern will, das mit sehr vielen idealistisch geprägten Leuten diskutieren müssen.
Parteien, die im Verhältnis zu den Wählerstimmen weniger Mitglieder haben und deren Ideale nur schwach ausgeprägt sind, sind sicherlich einfachere Ziele für eine Unterwanderung.
[…] Ich meine, am einfachsten wäre es, zur Lösung der gegenwärtigen Probleme mit dem Rechtsstaat das Legalitätsprinzip entsprechend dem Orwellschen Neusprech neu zu definieren. Für Bürger könnte man Legalitätsprinzip definieren als “Maul halten und schlucken” und für Sicherheitsbehörden und andere Erleuchtete könnte das Legalitätsprinzip zukünftig ganz offiziell lauten: Legal, illegal, sch…egal. [Trackback URI] [Permalink] […]
[…] Gestern kam bei der ARD die Sendung Maischberger: Sekten – Glücksrezept oder Gehirnwäsche?, bei der unter anderem Pfarrer Thomas Gandow, Weltanschauungsbeauftragter der evangelischen Kirche Berliun-Brandenburg, und Wilfrid Handl, Scientology-Aussteiger und Autor des Buches: Scientology - Wahn und Wirklichkeit, zu Gast waren. Daneben waren noch Stephan Wolf, Aussteiger der Zeugen Jehovas, Deborah Layton, Überledende des Massenselbstmordes der Jim Jones Sekte und Prof. Dr. Gerhard Besier, Leiter des Hannah-Arendt-Institutes an der TU-Dresden zu Gast. […]
warum macht ihr so was